RÜCKBLICK HERBST 2019 – FC MÖNICHKIRCHEN

Zwar in den Top3, aber wohl nicht vollständig zufrieden, wird man beim FC Mönichkirchen mit dem Verlauf der Herbstsaison sein. Als einer der Topfavoriten gestartet, beträgt der Rückstand nun doch schon satte 8 Punkte …

In der Sommertransferperiode verstärkte der FCM seinen ohnehin schon starken Kader noch einmal um zwei weitere Klassespieler. Aus Zöbern kam Goalie Andreas Renner zur Geyer-Elf und für Impulse aus dem Mittelfeld sollte Krumbach-Regisseur Marco Reithofer sorgen. Auch die Vorbereitung verlief top, Siege gegen die 1.Klasse Teams aus Pitten und Grimmenstein zeigten, dass Mönich bereit war.

Umso enttäuschender verlief dann aber der Auftakt – zuhause gegen Puchberg sollte der erste 3er eingefahren werden. Es kam aber ganz anders, zwischenzeitlich lag man mit 1:5 zurück, man kam auf 3:5 heran, konnte die bittere Startpleite aber nicht mehr abwenden. Die routinierte Truppe wurde aber nicht nervös und sollte eine Woche später mit einem 5:2 gegen Schlöglmühl eine 6 Spiele andauernde Siegesserie starten. Gegen Ternitz tat man sich zuhause zwar schwerer, der 4:2-Sieg am Ende aber verdient. Absolut souverän war der Auftritt der Mönicher in Schottwien – beim 3:0 ließ man wenig zu, agierte sehr abgebrüht. Wieder ausgeglichener war die Heimpartie gegen St. Egyden, wo es bis 20 Minuten vor Schluss 2:2 stand, am Ende legte Mönich aber nach und siegte wieder mit 4:2. In Howodo geriet die Elf von Kapitän Philipp Krenmayr rasch mit 0:1 in Rückstand, danach war es aber eine klare Angelegenheit – 4:1. Im Heimspiel gegen den SV Grünbach hatte man eine Halbzeit lang Probleme, danach schoss man sich zu einem 4:0-Kantersieg. In der Folgewoche agierte man in Natschbach eher lethargisch, ließ seine Topchancen liegen und musste am Ende froh sein, durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit einen Punkt zu erkämpfen. Umgekehrt lief es dann in der Woche drauf gegen den Tabellenführer aus Scheiblingkirchen. In einem taktisch hochwertigen, aber chancenarmen Topspiel führte man bis kurz vor Schluss, musste dann aber noch den Ausgleich hinnehmen, trotzdem gelang es als einzige Mannschaft dem USV einen Punkt abzuknöpfen. Der Rückstand auf Scheibling blieb bei 5 Punkten und durfte keinesfalls weiter anwachsen. Beim Auswärtsspiel in Pottschach zeigte man im Offensivspiel eine Topleistung und machte defensiv um den einen Fehler weniger als der SVSF – siegte 4:3. Im Heimspiel gegen Willendorf hatte man wieder eine harte Nuss zu knacken, führte rasch, musste sich aber bis in die Schlussphase gedulden, ehe Youngster Gamperl mit einem Doppelpack den Sieg sicherstellen konnte. Beim letzten Auswärtsspiel des Herbsts agierte man sehr souverän, besiegte Hochneukirchen mit 4:1. Auch beim letzten Herbstspiel war der Endstand 1:4, allerdings diesmal zu Ungunsten des FCM. Im Kampf um die Vizeherbstmeisterschaft gegen Kirchberg war der Gast effizienter und hatte auch das notwendige Spielglück.

Zwei Niederlagen in 13 Runden, eine am ersten, eine am letzten Spieltag – grundsätzlich kann man hier natürlich von keiner schlechten Bilanz sprechen! Allerdings sind die 8 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer aus Scheiblingkirchen doch schon ein ziemliches Brett. Verantwortlich dafür sind die Punktverluste zuhause, denn auswärts gewann die Geyer-Elf mit Ausnahme des Natschbach-Spiels jede Partie. Mönichkirchen verfügt in allen Mannschaftsteilen über eine Toptruppe, keine Frage – in dieser Saison dürfte es aber für den großen Wurf (wohl) noch nicht reichen.

MAN2WATCH:

 

Im Kollektiv des FCM fällt es schwer einen Spieler herauszuheben, allerdings leistete Legionär Robert Namjesnik im Herbst beachtliches. Kam der Kroate in den letzten Jahren eher im zentralen Mittelfeld oder teils am Flügel zum Einsatz, agierte er in dieser Saison vermehrt als Mittelstürmer, wo er neben seiner Technik auch seine körperliche Wucht und Kopfballstärke einbringen konnte. 13 Tore sprechen ganz klar für die Qualität für des zu Beginn der Saison angeschlagenen Offensivspielers!

 

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