RÜCKBLICK HERBST 2019 – FC SCHOTTWIEN

Nach einem für Schottwiener Verhältnisse doch radikalen Umbruch im Sommer, spielte der FC Schottwien eine sehr achtbare Hinrunde …

5:5 - Remis

Mitte der Frühjahrssaison trennte sich der FCS von Trainer Fritz Schanner, nach einer Interimslösung bis Saisonende, kehrte im Sommer mit Mario Born der erfolgreichste Schottwiener Coach zurück an den Steuersitz. Der Kader wurde mit 2 Spielern aus Ungarn und einigen weiteren Verstärkungen doch gewaltig adaptiert.

Und bereits zu Saisonbeginn sah das sehr achtbar aus – in den ersten 30 Minuten war man in Pottschach die bessere Mannschaft, dann setzte sich der Favorit aber doch mit 3:0 durch. Im ersten Heimspiel der Saison zeigte Schottwien ihr bekanntes Kämpferherz, fightete nach einem 0:2-Rückstand gegen Willendorf zurück und erreichte durch zwei Elfmeter noch ein Remis. In Runde 3 gab es den ersten Saisonsieg – ein hart erkämpftes 1:0 in Hochneukirchen. Nichts zu holen gab es für die Born-Elf gegen Mönichkirchen, zuhause unterlag man mit 0:3. Das darauffolgende 2:2 in Puchberg ergebnistechnisch zwar sehr achtbar, da man den Ausgleich erst in der Nachspielzeit kassierte, fühlte sich der Punktgewinn dann doch nicht so gut an. Den ersten Heimsieg der Saison gab es dann beim 3:0 gegen Schlöglmühl. Überhaupt sollte man bis zur letzten Herbstrunde ungeschlagen bleiben. In Ternitz war man mit dem 2:2 wieder nicht zufrieden, da man in der Nachspielzeit das aus eigener Sicht reguläre Siegestor erzielte, welches aber aberkannt wurde. Sehr zufrieden war man dagegen mit dem Punktgewinn beim Tabellenzweiten aus Kirchberg – 1:1. Es folgten zwei klare Heimsiege – 4:1 gegen St. Egyden und 4:0 gegen Grünbach. Dazwischen gab es ein wenig ereignisreiches 0:0 in Howodo. Alles andere als ereignislos war die letzte Auswärtsfahrt der Schottwiener in der Hinrunde – in Natschbach war man nach schwacher erster Halbzeit bereits 2:5 hinten, aufgeben, gab es aber nicht. 2 Tore in der Nachspielzeit sicherten noch einen sehr wertvollen Punkt – 5:5. Nichts zu holen gab es dann in der letzten Herbstrunde – Herbstmeister Scheibling ließ beim 6:1-Sieg in Schottwien keine Fragen offen.

Rang 6 mit tollen 18 Punkten – Schottwien zählte im Herbst auf jeden Fall zu den absolut positiven Erscheinungen. In den meisten Spielen konnte sich die Born-Elf auf eine sehr stabile Defensive verlassen, 25 Gegentore bedeuten den fünftbesten Wert der Hinrunde – ganze 11 Gegentore davon fing man sich in den letzten beiden Herbstrunden, davor war man defensiv eine absolute Bank. Die offensiven Verstärkungen des Sommers Novotny und Godslove ließen auch kaum Wünsche offen, bitter aber die Verletzung von Novotny, bei dem noch nicht fix ist, ob er noch einmal auf den Fußballplatz zurückkehren kann. Wenn man weiß, dass Schottwien im Frühjahr normalerweise besser abschneidet wie im Herbst, darf man sich auf einiges gefasst machen.

Wir stehen in der Tabelle sehr gut da. Im Sommer hatten wir einen Umbruch, da hat anfangs noch nicht alles so geklappt, wie es soll. Wir haben unseren Rekord von 8 ungeschlagenen Spielen in Folge aus dem Jahr 2015 einstellen können. Wir liegen in der Tabelle vor einigen Meisterkandidaten und höher eingestuften Vereinen und wollen diese im Frühjahr auch weiter ärgern. (Mario Born – Trainer FC Schottwien)

MAN2WATCH:

 

Nur absolute Fußballexperten konnten im Sommer etwas mit dem klingenden Namen Egejuru Godslove Ukwuoma anfangen. Der Neuzugang des FC Schottwien konnte in der Herbstsaison vollends überzeugen. Mit 8 Toren und 6 Assists war der Nigerianer im Herbst an mehr als der Hälfte aller Schottwiener Tore direkt beteiligt. Allerdings muss man auch erwähnen, dass es sich bei Godslove auch um einen sehr mannschaftsdienlichen Spieler handelt, der die Erwartungen des FCS auf jeden Fall erfüllt hat.

 

Kommentar verfassen