RÜCKBLICK HERBST 2019 – FC ST. EGYDEN

Immer etwas los war in der abgelaufenen Herbstsaison in den Spielen des FC St. Egyden – In den 13 Spielen der Steinfelder fielen 72 Tore, was einem Schnitt von mehr als 5 Toren pro Spiel entspricht. Mit dem angepeilten Meisterrennen hatte man trotzdem nichts zu tun …

Im Sommer blies der FC St. Egyden zur Attacke – man verstärkte den Kader mit Breitenaus Gabor Kaszka, holte Michael Schwarz aus Puchberg, Josip Mrkjonic aus Hirschwang und legte kurz vor Ende mit Csaba Ferko aus Wiesmath noch den Königstransfer nach. Die Vorbereitung verlief dann auch recht ordentlich, vor allem der 4:0-Sieg über Winzendorf machte Hoffnung auf mehr.

Was dann aber in den ersten beiden Runden passierte, kann man getrost als Albtraum-Start bezeichnen. In Scheiblingkirchen war man vollends chancenlos und rannte in ein 0:6-Debakel. Nur wenig besser wurde es im 1.Heimspiel der Saison, als man zwar gegen Pottschach in Führung ging und weitere Chancen ausließ, dann aber in eine 2:5-Pleite rannte. Man war gefordert, eine Reaktion war gefragt und die kam. Die Leistungen gegen Willendorf (3:1) und Hochneukirchen (4:2) zwar nicht beeindruckend, aber man erkämpfte sich zwei ganz wichtige Siege! Bei der 2:4-Niederlage in Mönichkirchen spielte man brav mit, musste sich erst in der Schlussphase beugen. Das Derby daheim gegen Puchberg entwickelte sich zu einem ziemlichen Krimi – 4 erzielte Tore reichten nicht zu einem Punktegewinn, man unterlag am Ende mit 4:5. Am folgenden Wochenende setzte man mit einem 8:1-Auswärtssieg in Schlöglmühl ein ordentliches Ausrufezeichen. Nicht wenige rechneten nun damit, dass die Aulaubauer-Elf nun in einen Lauf kommen könnte. Die Hoffnung war aber 6 Tage später schon wieder verpufft – Ternitz fügte dem FC eine bittere 2:3-Heimpleite zu. In den Folgewochen war man sowohl in Schottwien (1:4) als auch in Kirchberg (0:3) unterlegen. Die letzten beiden Heimspiele der Herbstsaison waren dann wieder von Erfolg gekrönt, gegen Howodo setzte man sich hochverdient mit 3:0 durch, ließ defensiv eigentlich nichts zu. Am Ende der Herbstsaison besiegte man Natschbach mit 3:1, da war eine ganz starke Startphase entscheidend. Dazwischen aber ein Horrorauftritt in Grünbach – sang und klanglos ging man im Schneebergland mit 1:4 unter.

Rückblickend gesehen war die Hinrunde des FC St. Egyden ein ständiges Auf und Ab – wirklich konstant konnte man die Leistungen selten über mehr als 2 Wochen hinweg abrufen. In der Offensive war es zumeist absolut in Ordnung, vor allem Neuzugang Ferko kann man als Topverstärkung einstufen – 33 erzielte Tore sind top. In der Defensive brannte es aber oftmals lichterloh, 39 Tore sind der zweitschwächste Wert der Liga, nur Grünbach musste 2 Tore mehr einstecken. Und dies obwohl ein junger Mann eine gute Entwicklung hinlegte, das sieht auch Coach Harald Aulabauer so…

Ich bin mit den 39 erhaltenen Gegentoren sowie mit dem Tabellenplatz natürlich nicht zufrieden, wir hatten uns doch mehr wie 15 Punkte erhofft. In einigen Spielen war durchaus mehr drinnen, blöde Fehler haben dann aber zu Niederlagen geführt – sonst würden wir tabellarisch besser dastehen. Positiv ist auf jeden Fall die Entwicklung unserer jungen Tormanns Stefan Haller, da bin ich sehr zufrieden und auch die Offensivleistung war zumeist in Ordnung. Natürlich wollen wir uns im Frühjahr steigern und einige Punkte mehr machen! (Harald Aulabauer – Trainer FC St. Egyden)

MAN2WATCH:

 

Wie vom St.Egyden-Coach in seiner Aussage schon erwähnt, war man im Verein mit der Entwicklung des jungen Tormanns Stefan Haller sehr zufrieden. Haller kam durch einige Defensiveprobleme zu sehr vielen Abwehrhandlungen und wurde so im Laufe des Herbsts ordentlich warmgeschossen. 39 Gegentore sind natürlich eine Hausnummer, am Tormann lag es in den seltensten Fällen.

 

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