RÜCKBLICK HERBST 2019 – USC HOCHNEUKIRCHEN

Eine schwere, von Personalproblemen geplagte Hinrunde hat der USC Hochneukirchen hinter sich. Platz 10 nach der Hinrunde genügt den eigenen Ansprüchen bestimmt nicht…

Transfertechnisch tat sich im Sommer beim USC nach einer zufriedenstellenden Frühjahrssaison nicht viel – 2 Abgängen standen 2 Zugänge entgegen. Die Vorbereitung lief eher durchwachsen, vor allem defensiv hatte man zu kämpfen, kassierte viele Gegentore.

Umso erfreulicher verlief dann aber der Saisonstart – nach 2 Runden konnte sich Hochneukirchen über die weiße Weste freuen, denn sowohl gegen Schlöglmühl (3:2) als auch in Ternitz (5:2) gelangen verdiente Siege. Leistungstechnisch agierte man auch in den folgenden Wochen gut, die Belohnung aus dem kommenden Spielen gegen Schottwien (0:1), St. Egyden (2:4) und Hochwolkersdorf (2:2) war aber ein magerer Punkt, so stand man nach 5 Spieltagen bei 7 Punkten, es hätten aber aus eigener Sicht auch 12,13 sein können. Allerdings hatte man ab Runde 5 dann bereits mit einem schier endlosen Verletzungsteufel zu kämpfen – personell geschwächt musste man auch in Grünbach antreten und trat mit einem 0:3 die Heimreise an. Gegen Natschbach war die erste Halbzeit nicht sehr ansehnlich, man steigerte sich aber gewaltig und feierte noch einen 4:1-Heimsieg – es sollte der 3. und letzte Sieg der Hinrunde bleiben. In der Folgewoche ging es zum Tabellenführer, man war schnell in Führung, aber im Endeffekt doch chancenlos. Die 2:3-Niederlage zuhause gegen Pottschach ging in Ordnung, die Leistung war aber noch ok. Dies konnte man am darauffolgenden Wochenende nicht behaupten, in Willendorf gab es ein böses 0:8-Debakel, schnell abhaken war angesagt. Die Reaktion passte, der Tabellenzweite aus Kirchberg kam nach Hochneukirchen und musste sich mit einem leistungsgerechten 1:1-Remis anfreunden. Gegen Mönich war eine Woche später dann nichts zu holen, zu hoch die Qualität der Geyer-Elf – man unterlag 1:4. Im aufgrund der Witterung verschobenen letzten Herbstspiel in Puchberg war man dann nochmal die bessere Elf, mehr als ein 1:1-Unentschieden sprang dann aber dann doch nicht heraus.

12 Punkte und Rang 10 waren dem Verein letztendlich zu wenig, weshalb man sich dazu entschied sich in der Winterpause sowohl von Trainer Erich Röcher als auch von den drei ungarischen Legionären zu trennen. Ein Spielertrainer soll kommen und eine Mannschaft für kommende Saison aufgebaut werden. Ein leichtes Unterfangen wird dies im Frühjahr nicht, denn mit den drei Ungarn und dem Trainersohn verlassen die Torschützen von 19 der insgesamt 22 erzielten Tore den Verein. Man darf gespannt sein, welches Gesicht der USC Hochneukirchen im Frühjahr präsentieren wird.

Es ist schade, weil ich der Meinung bin, dass der Weg noch nicht zu Ende gegangen war. Wir sind aber nicht im Bösen auseinander gegangen, im Gegenteil – es war sehr sentimental. Ich hoffe, dass der Verein weiterhin auf die Jungen setzt und wünsche nur das Beste. (Erich Röcher – Ex-Trainer des USC Hochneukirchen)

 

Konstanz war in der abgelaufenen Herbstsaison eine der Schwächen beim USC. Der einzige Spieler der in allen 13 Spielen zum Einsatz kam und mit 9 Scorerpunkten auch gefährlichster Mann seiner Mannschaft war, war Akos Harnisch. Der Ungar, auch im Futsal aktiv, zeigte einige Male seine hohe technische Klasse und stach so etwas aus dem Hochneukirchner Kollektiv heraus.

 

 

 

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