RÜCKBLICK HERBST 2019 – ASK SCHLÖGLMÜHL

Nach dem Kompletteinbruch im Frühjahr 2019 und der Trennung von Topstürmer Nedeljkovic diente die Herbstsaison als Phase der Konsolidierung für den ASK Schlöglmühl.

Im Sommer gab es personaltechnisch einige Änderungen beim ASK. Walter Weninger ersetzte als Trainer Michael Sedlarik. Die Abgänge der Serben Nedeljkovic (32 Tore in der Vorsaison) und Glugovac versuchte man mit Jan Juska und Lukas Garaj von Howodo sowie einigen weiteren Neuzugängen aufzufangen.

Der Saisonauftakt ging in die Hose. Nach einer Niederlage in Hochneukirchen musste man sich Mönich zuhause deutlich mit 2:5 geschlagen geben. Beim 0:2 in Puchberg war man aus ASK-Sicht mit der Leistung des Unparteiischen nicht einverstanden. In Kirchberg hingen eine Wochen später die Trauben zu hoch, man rannte in ein 1:6-Debakel. Die ersten Punkte gab es beim 3:0-Heimsieg gegen den ASK Ternitz, wo sich Schlöglmühl defensiv gefestigter präsentierte. Eine Woche später gab es das gleiche Ergebnis, diesmal aber 0:3 aus Sicht der Weninger-Elf, man unterlag Schottwien nicht nur, sondern verlor in den Schlussminuten dann auch noch zwei Leistungsträger mit Gelbrot. Ganz bitter wurde es im Heimspiel gegen St. Egyden – schwer ersatzgeschwächt rannte man in ein 1:8-Heimdebakel. Interessanterweise sollte dieses Debakel aber den Umschwung bringen. Der Serie der positiven Auftritte begann mit einem Last-Minute Remis in Hochwolkersdorf. In der Folgewoche setzte man sich zuhause gegen Grünbach mit 2:0 durch. In Natschbach gab es ein torloses Remis, wobei der ASK auch hier näher am Sieg dran war. Gegen den Tabellenführer aus Scheibling war man zwar chancenlos, kämpfte aber artig. In der Folgewoche sorgte man für eine Sensation, als man in Pottschach mit 1:0 siegreich blieb. Etwas verkorkst dann der Herbstabschluss – 0:3 gegen Willendorf.

In Summe wird man zwar intern in Schlöglmühl mit dem Abschneiden im Herbst nicht zufrieden sein, allerdings holte man aus den eigenen Möglichkeiten doch annähernd das Optimum heraus. Die Problematik waren einerseits ein doch sehr kleiner Kader, gepaart mit einem Überangebot von Undiszipliniertheiten. Das sieht auch der Coach so:

Die ersten Wochen waren schwierig – wir konnten selten komplett antreten und Schlüsselspieler waren verletzt. Nach dem Debakel gegen St. Egyden ging ein Ruck durch die Mannschaft – die folgenden Spiele waren in Ordnung. Grundlegend verhinderten zu viele Sperren und der kleine Kader einen größeren Erfolg. (Walter Weniger – Trainer ASK Schlöglmühl)

MAN2WATCH

 

Offensiv war der ASK Schlöglmühl mit nur 15 erzielten Toren nach Grünbach die zweischwächste Mannschaft. Wenn in der Offensive was los war, dann war neben Lukas Garaj aber zumeist Bernd Schieraus beteiligt. Der flinke Offensivmann konnte neben 4 Toren, die ihm selbst gelangen, auch 5 Assists verbuchen und war somit bei mehr als der Hälfte der ASK-Tore direkt beteiligt. Besonders bemerkenswert sein Auftritt beim Auswärtssieg in Pottschach, als er die SVSF-Defensive stets beschäftigte und kurz vor Schluss auch noch für den Siegestreffer sorgte.

 

 

Kommentar verfassen