Zu Halloween zum Herbstmeister?

An diesem Wochenende kann es also so weit sein, im Fernkampf mit Mönichkirchen kann sich die KMII des USV Scheiblingkirchen-Warth zum Herbstmeister krönen. Natürlich gibt es auch noch 6 weitere spannende Spiele…

Der Spieltag beginnt diese Woche bereits an Halloween, sprich Donnerstagabend. Um 19:30 Uhr empfängt Scheiblingkirchen den ASK Ternitz. Mit einem Heimsieg kann Scheibling, welches bisher in dieser Saison alle Heimspiele gewann, den Herbstmeistertitel fixieren. Das wäre sicher ein nettes Zuckerl, wichtiger wird Spielertrainer Manuel Widermann und seinem Team aber sein, den Polster auf die Konkurrenz zu wahren, wenn möglich sogar auszubauen. Ternitz ist aber ein gefährlicher Gegner, aktuell mit 16 Punkten auf Platz 7.  Dem ASK kann man zutrauen, dass man sich defensiv mit allen was in ihrer Macht steht in die Schüsse und Abschlüsse der jungen Scheiblinger wirft und offensiv setzt man auf die Tore von Spielertrainer Ayhan Atabinen, der schon wieder 15 Volltreffer auf seiner Habenseite stehen hat. Der USV geht klar als Favorit in die Partie, agiert man defensiv aber nicht mit 100% Konzentration kann man Probleme bekommen.

Vier Spiele stehen am Samstag auf dem Programm, darunter das Derby zwischen Willendorf und Puchberg. Der SVW bekommt weiterhin keine Konstanz in ihre Spiele bzw. zumindest in die Ergebnisse. Denn eine Woche nach dem Offensivspektakel und dem 8:0 gegen Hochneukirchen war man über 70-75 Minuten auch in Mönichkirchen zumindest ebenbürtig und hatte sogar mehr Spielanteile. Diesmal ließ man aber die letzte Torgefahr vermissen und leistete sich defensiv den ein oder anderen Fehler zu viel. Einen komplett gebrauchten Samstag erlebten die Mannen des ATSV Puchberg in der Vorwoche. Ein Totalausfall samt Systemabsturz der gesamten Mannschaft in den ersten 30 Minuten führte dazu, dass Pottschach in dieser Zeit bereits 5:0 in Führung lag. Dann riss sich die Truppe von Coach Thomas Steiner aber am Riemen, ein Debakel gab es zwar trotzdem, man konnte aber schlimmeres verhindern. Aber da es im Sport so eine Floskel gibt, die besagt, dass man lieber einmal 0:7 anstatt siebenmal 0:1 verliert, wird Puchberg im Derby alles daran setzen, auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Ein spannendes Derby, wo man viele Tore erwarten kann, steht am Programm. Die Pottschacher, welchen den Puchbergern ihr Oktoberfest sportlich so vermiesten, empfangen am Samstag als klarer Favorit den ASK Schlöglmühl. Eine bemerkenswerte Reaktion auf die Heimpleite gegen Mönich war es, die der SVSF letzte Woche zeigte – vielleicht war es auch ein wenig der Druckabfall, dadurch dass Scheibling nun doch schon ordentlich entwischt ist, der die Jungs von Manuel Mannsfeldner befreit aufspielen ließ. Auch gegen Schlöglmühl will man die eigenen Fans wieder mit schönem Offensivfußball verwöhnen, nachdem drei der letzten vier Heimspiele verloren gingen. Die Schlöglmühler haben nach dem Tabellenführer den nächsten Brocken vor der Brust. Gegen Scheibling präsentierte man sich im Rahmen der Möglichkeiten brav und kämpfte tapfer. Erst mit dem 1:3 war die Partie entschieden, die Niederlage fiel aber im Rahmen aus. Sicher nicht gegen den ASK spricht, dass ihnen ihr Topstürmer Lukas Garaj wohl zur Verfügung stehen wird, der eigentlich gegen Scheibling gelbrot sah. Da im System aber Juska mit Gelbrot belegt wurde, wird der Routinier nicht spielen dürfen, Garaj aber zur Verfügung stehen (UPDATE: wurde nun im NOEFV-System korrigiert – somit wird Garaj wohl gesperrt sein). Ein bisschen den Rhythmus verloren hat in den letzten Wochen der USV Kirchberg, welcher am Samstag Hochwolkersdorf zu Gast hat. Während in den ersten Runden vieles sehr spielerisch lief, tut man sich in den letzten Wochen schwerer, die Gegner stellen sich immer besser auf Topscorer Florian Fahrner in und so tut sich der USV schwer offensiv noch die Menge an Torchancen zu produzieren wie zu Beginn der Saison. Wichtig wird sein, in den letzten beiden Runden den Rückstand auf den Tabellenführer auf keinen Fall anwachsen zu lassen, im Idealfall noch etwas zu minimieren. Hochwolkersdorf rutschte im Laufe der Herbstsaison immer mehr in einen Negativstrudel hinein. Vor zwei Wochen gab es einen Trainerwechsel, beim 0:0 gegen Schottwien präsentierte man sich defensiv verbessert, letzten Samstag in St. Egyden war man aber chancenlos, aber auch enorm ersatzgeschwächt. Coach Heiling will sich bis zur Winterpause ein Bild von der Mannschaft machen, dann soll reagiert werden. Ähnlich enttäuschend wie für Howodo verläuft der Herbst für Natschbach. Im letzten Heimspiel des Jahres hat man den FC Schottwien zu Gast. Für den USV geht es 2019 eigentlich „nur“ noch um Schadensbegrenzung, der Anschluss ans Tabellenmittelfeld wird nach den unnötigen Punktverlusten der letzten Woche kaum mehr zu schaffen sein. Fakt ist aber, dass man mittlerweile als Außenseiter in die Partie gegen die Schottwiener geht. Denn diese spielen einen sehr guten Herbst, stellten mit dem Sieg gegen Grünbach sogar den Anschluss zu den Top 5 in der Tabelle her. Grundstock des FCS-Spiel ist eine sehr kompakte Defensive, nur 14 Gegentore sind die drittwenigsten der gesamten Liga. Und auch offensiv ist man in dieser Saison auf mehrere Schultern verteilt immer für ein Tor gut.

Ein weiteres Lokalderby geht am Sonntagnachmittag in Grünbach über die Bühne, wo man gegen St. Egyden den dritten Heimsieg der Saison einfahren will. In Summe sicher ein nicht zufriedenstellender Herbst für den SVG, allerdings gilt das sicher nicht für die Entwicklung des ein oder anderen jungen Spielers. In einigen Spielen präsentierte sich Grünbach sehr anständig, bot auch guten Fußball, in Summe sind aber 7 erzielte Tore für größere Erfolge natürlich viel zu wenig. Gegen St. Egyden sollte Kapitän Bernd Pichler in die Formation zurückkehren. Wirklich begeistert wird man von der Herbstsaison in St. Egyden auch nicht sein, mittlerweile hat man sich aber zumindest im Mittelfeld der Tabelle platziert. Gegen Howodo war man die dominierende Mannschaft und erstmals gelang es der Truppe von Harald Aulabauer auch, defensiv die Null zu halten. Verzichten im Derby muss man aber auf den quirligen Marcel Pieler, der gegen Howodo die rote Karte sah. Hochneukirchen brachte letzten Sonntag mit Kirchberg einen Tabellenzweiten fast zu Fall und konnte einen Punkt einfahren, nun gastiert mit Mönichkirchen am Sonntag der neue Zweite im Panoramastadion. Die Verwunderung über die Leistung der Röcher-Elf gegen Kirchberg war sogar bei den eigenen Funktionären zu spüren – eine Woche nach dem wilden 0:8 in Willendorf präsentierte man sich wie ausgetauscht, brachte Kirchberg an den Rande einer Niederlage und verdiente sich den Punkt allemal. Mit einem ähnlich kämpferischen Auftritt will man nun auch Mönich ein Bein stellen. Die Mönichkirchner wollen aber auf jeden Fall den Abstand zu Scheibling waren, einen weiteren Ausrutscher darf man sich da auch nicht mehr erlauben. Verzichten muss Coach Robert Geyer dabei aber auf den spielenden sportlichen Leiter Manuel Rois, der sich beim Comeback gegen Willendorf kurz nach seinem Assist zum 2:0 wieder verletzte.

Alle Spiele der Runde können bis Donnerstag 19 Uhr auch wieder HIER getippt werden!

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