Hochneukirchen rehabilitiert sich!

St. Egyden : Hochwolkersdorf 3:0 (2:0)

St. Egyden war von Minute 1 weg die bessere und tonangebende Mannschaft. Hochwolkersdorf (welches neben der Trennung der beiden Kroaten auch noch auf Selik und Hartl verzichtete) war mehr oder weniger chancenlos und kam in den gesamten 90 Minuten zu keiner ernsthaften Torgelegenheit. Die Heimmannschaft machte Druck und vor allem durch Kasza und Ferko stets gefährlich. Nachdem Pieler per Weitschuss die Führung besorgt hatte, führte eine Koproduktion des ungarischen Sturmduos zum 2:0. Kurz nach der Pause war mit dem zweiten Treffer zum Kasza der Deckel drauf. Bitterer Beigeschmack für St. Egyden, dass Pieler nach einer Stunde nach vermeintlicher Tätlichkeit die rote Karte sah – was wohl eine Fehlentscheidung war. In der letzten halben Stunde passierte nicht mehr viel. St. Egyden mit einem hochverdienten Heimsieg, Hochwolkersdorf sehnt die Winterpause herbei.

1:0 Pieler (15.) – Weitschuss ins Eck (A: Ferko)

2:0 Kasza (40.) – Flanke volley über die Linie gedrückt (A: Ferko)

3:0 Kasza (52.) – Flanke eingeköpft (A: Buchner)

Rot: Pieler (60./ St. Egyden)

 

Schlöglmühl : Scheiblingkirchen 1:4 (1:2)

Von Beginn weg waren die Rollen in diesem Spiel klar verteilt, Scheiblingkirchen musste das Spiel machen und hatte einen hohen Ballbesitzanteil. Schlöglmühl konzentrierte sich auf die Defensive und hoffte auf den ein oder anderen Konter. Nachdem Scheibling früh in Führung ging, glich Garaj nach einer von zwei Chancen aus – allerdings brachte der ASK das Remis nicht in die Kabine, Gnam stellte per Elfer auf 2:1 für den USV, welcher mit der Darbietung in Halbzeit 1 nicht zufrieden war. Nach der Pause sah Trainer Widermann von seinen Jungs mehr Intensität und die rasche Vorentscheidung. Nach gut einer Stunde verlor Schlöglmühl dann mit Garaj auch noch ihren besten Mann (dadurch, dass die rote Karte auf Juska eingeschrieben wurde, könnte dieser aber kommende Woche vielleicht sogar am Grün stehen). In der Nachspielzeit schraubte Moritz Stangl das Ergebnis dann noch auf 4:1. Schlöglmühl im Rahmen ihrer Möglichkeiten kämpferisch in Ordnung – Scheibling, nicht mit der besten Leistung aber trotzdem drei wertvollen Punkten, kann kommende Woche zu Halloween den Herbstmeistertitel fixieren.

0:1 Mach (16.) – Verteidiger ausgespielt und eingeschossen (A: Ungerböck)

1:1 Garaj (31.) – nach weitem Pass Verteidigung entkommen und eingeschossen (A: Schieraus)

1:2 Gnam (38.) – Handelfer verwertet

1:3 Mach (53.) – aus spitzem Winkel eingeschossen (A: Gnam)

1:4 Stangl (92.) – Zuspiel angenommen und ins lange Eck eingeschossen (A: Ostermann)

Gelbrot: Juska (62./ Schlöglmühl)

 

Mönichkirchen: Willendorf 3:0 (1:0)

Interessante Partie in Mönichkirchen, wo die Heimmannschaft rasch in Führung ging und das Spiel in der ersten Viertelstunde auch im Griff hatte. Danach wurde Willendorf aber munter und immer stärker, war im 2.Drittel des Spiel die bessere Mannschaft und führte auch die feinere Klinge. Gelang aber in der Vorwoche gegen Hochneukirchen vor dem Tor noch fast alles, so war es in Mönichkirchen das Gegenteil – man tat sich schwer hochkarätige Chancen herauszuspielen und wenn es mal welche gab, dann ließ man diese liegen. Die Heimmannschaft fand in dieser Phase ihr Spiel nicht und wurde nur durch weite Bälle auf Namjesnik gefährlich. Während Willendorf in der 2.Hälfte immer mehr verzweifelte, spielte die Geyer-Elf in der Schlussphase ihre Angriffe zu Ende. Zweimal führte ein ähnliches Muster mit Aktionen über die linke Seite mit Abschluss durch Gamperl zum 3:0-Endstand. Daran änderte sich auch nichts mehr, obwohl die Heimelf die letzten 10-12 Minuten in Unterzahl agieren musste, da sich M.Rois neuerlich verletzte und die Wechsel bereits aufgebraucht waren. Im Endeffekt ein Heimsieg für Mönichkirchen, der auf jeden Fall zu hoch ausfällt, aber da auch Kaltschnäuzigkeit und Routine wichtige Tugenden im Fußball sind, vielleicht nicht ganz unverdient war. Willendorf bleibt im Up and Down-Modus.

1:0 Namjesnik (5.) – nach weitem Ball Goalie ausgespielt und eingeschossen (A: Krenmayr)

2:0 Gamperl (74.) – nach Pass von der linken Seite eingeschossen (A: M. Rois)

3:0 Gamperl (82.) – nach Querpass eingeschossen (A: Namjesnik)

 

Puchberg : Pottschach 0:7 (0:5)

Ein Ergebnis mit dem im Spiel Vierter gegen Fünfter niemand rechnete. Pottschach war von Beginn weg voll da, ganz im Gegenteil zu den Puchbergern, die die ersten 30 Minuten komplett verschliefen. Der SVSF machte aber etwas, das er in dieser Saison schon das ein oder andere Mal verabsäumte, war offensiv sehr sehr konsequent und so stand es nach nicht einmal 30 Minuten bereits 5:0 für Rot-Weiß. Auch in der Viertelstunde bis zur Pause kam Pottschach zu weiteren Chancen, auch Granat prüfte die Anwesenheit von SVSF-Schlussmann Puhr. Mit dem 6:0 kurz nach der Pause war die Luft aus der Partie vollkommen raus, nam sich einer rund 20-minütige Auszeit. Der Schlusspunkt war dann das Debüttor von Lukas Puhr im Kampfmannschaftsbereich. Daran Schuld auch Schiedsrichter Sindlgruber, der Puchberg in der Schlussphase das 1:7 durch Leitgeb wegen einer vermeintlichen, aber falschen Abseitsposition abpfiff – spielte aber keine Rolle mehr. Puchberg ausgerechnet beim eigenen Oktoberfest mit einem komplett gebrauchten Tag, gerade die ersten 30 Minuten ließ man alles vermissen, was man sich diese Saison erarbeitet hat. Pottschach ging der Knopf auf, präsentierte sich stark und war diesmal auch vor dem Tor eiskalt, übernimmt damit Platz 4 vom ATSV.

0:1 Hecher (7.) – schnell abgespielten Freistoß eingeschossen (A: Slukan)

0:2 Hecher (9.) – nach Kopfball in den Lauf eingeschossen (A: P. Egger)

0:3 Senft (22.) – Chip über die Abwehr eingeschossen (A: Stix)

0:4 Kleinander (25.) – Corner ins lange Eck gespitzelt (A: Hecher)

0:5 P. Egger (28.) – Lupfer über die Abwehr gut verarbeitet und ins lange Eck eingeschossen (A: Senft)

0:6 Senft (50.) – Solo mit sauberem Abschluss gekrönt

0:7 L. Puhr (76.) – Stanglpass verwertet (A: Mayrhold)

 

Hochneukirchen : Kirchberg 1:1 (1:1)

Hochneukirchen zeigte sich gut erholt vom Debakel der Vorwoche und startete hervorragend in die Partie. Bereits in den ersten 10 Minuten ließ man zwei gute Chancen liegen. Nach einer Viertelstunde ging Kirchberg entgegen des Spielverlaufs in Führung. Bis zur Pause glich aber Genczler mit einer herrlichen Einzelaktion aus. Nach dem Seitenwechsel kam Hochneukirchen wieder besser aus den Kabinen und scheiterte nach einer Stunde mit einem Freistoß an der Stange. Kirchberg fand nun immer besser ins Spiel, schaffte es aber nur nach Standards wirklich gefährlich zu werden. So blieb es am Ende bei einem gerechten Remis. Wichtiger Punktegewinn für die Röcher-Elf, der es gelang Kirchbergs Torjäger Fahrner fast komplett aus dem Spiel zu nehmen. Kirchberg ungewohnt lethargisch, verdiente sich den Sieg nicht und liegt nun schon 7 Zähler hinter Scheibling.

0:1 Sator (14.) – weiten Diagonalball angenommen und eingeschossen

1:1 Genczler (37.) – nach Einzelaktion herrliches Weitschusstor

 

Ternitz : Natschbach 4:1 (0:0)

Schwache erste Halbzeit zweier Mannschaften die sich schwer taten ein konstruktives Spiel aufzuziehen. Natschbach mit der besseren Chance und wohl einem regulären Treffer, Schiedsrichter Szinovatz sah ein fragliches Abseits. Der Knackpunkt der Partie war die 56.Minute – Natschbach scherzelte einen Ball anstatt ihn zu klären, Goalie Morgenbesser foulte Atabinen und musste mit Gelbrot vom Feld. Degirmenci verwandelte und Atabinen erhöhte auf 3:0. Der USV kam durch ein Kopfballtor von Ungerhofer zum Anschluss, kassierte aber kurz vor Schluss den endgültigen Todesstoß. Ternitz nützte in einer sehr matten Partie die Fehler, die ihnen der USV anbot eiskalt und feierte deshalb am Ende einen verdienten Heimsieg.

1:0 Degirmenci (57.) – Elfmeter verwertet (Foul an Atabinen)

2:0 Atabinen (62.) – nach kurzer Abwehr eingeschossen

3:0 Atabinen (72.) – nach weitem Ball eingeschossen (A: M.Pichler)

3:1 Ungerhofer (79.) – Corner eingeköpft (A: Tuma)

4:1 Atabinen (89.) – nach weitem Ball eingeschossen (A: Degimenci)

Gelbrot: Morgenbesser (56./Natschbach)

 

Schottwien : Grünbach 4:0 (1:0)

Der Gast aus Grünbach war ersatzgeschwächt nach Schottwien angereist und musste nach wenigen Minuten auch schon einem Rückstand nachlaufen. Schottwien hätte vor der Pause die Partie auf Eis legen können, vergab aber einige Topchancen, auch Grünbach ließ einen Sitzer liegen. Als Schottwien nach einer knappen Stunde auf 2:0 stellte, dachten alle an die Vorentscheidung, aber Grünbach hatte nun seine beste Phase und scheiterte einmal an der Stange und einmal am gut disponierten Steiner. Ein Anschlusstreffer hätte die Partie nochmal spannend gemacht. So aber legte Schottwien durch Godslove und Stranz in der Schlussphase nach und schoss einen 4:0-Sieg heraus, der wohl um 1 Tor zu hoch ausfällt. Schottwien bleibt auf der positiven Welle, Grünach zwar brav, konnte aber die Ausfälle nicht komplett kompensieren.

1:0 Stranz (5.) – Flachschuss vom 16er (A: T. Selhofer)

2:0 T. Selhofer (55.) – Freistoß an Freund und Feind vorbei ins Eck

3:0 Godslove (75.) – Tormann überhoben (A: Veliu)

4:0 Stranz (88.) – trockener Abschluss vom 16er (A: Tanzler)


 

Kommentar verfassen