Schlüsselspiel für Pottschach!

Die Herbstsaison 2019 geht ins letzte Drittel, seit dem letzten Wochenende hat wohl kaum noch jemand Zweifel, dass der Herbstmeistertitel nach Scheibling gehen wird – gerade darin bürgt aber für den USV Gefahr.

Eröffnet wird die Runde auch gleich vom Tabellenführer- Scheiblingkirchen empfängt am Freitagabend den ATSV Puchberg. Wäre das in der letzten Saison noch eine klare Sache gewesen, so ist es aktuell das Spiel 1. gegen 4. Scheibling musste letzten Samstag in Mönich erstmals Punkte abgeben. Trotz leichter Überlegenheit wäre es auch fast eine Niederlage geworden, diese verhinderte aber ein Last-Minute-Treffer von Stangl. Aber auch Puchberg kommt mit breiter Brust, gewann die letzten vier Spiele – zuletzt 3:2 zuhause gegen Natschbach. Hauptverantwortlich dafür war der Ungar Balazs Granat, der alle drei Tore erzielte und auch ein Ausschluss spielte Puchberg in die Karten. Diese Mannschaft ist in einem Lauf, könnte unangenehm werden für den USV.

Im Mittelpunkt des 2.Klasse Wechsel-Samstags steht der Auftritt von Mönichkirchen in Pottschach. Für die Heimelf ein weiteres Endspiel, denn nach einem zwischenzeitlichen Tief gab es zuletzt wieder zwei Siege in Folge. Nachdem der Tabellenführer aber gar nichts anbietet, darf man sich wohl kaum mehr einen Punktverlust erlauben, will man ins Titelrennen nochmal eingreifen. Der Gast aus Mönich war letzten Samstag knapp dran die Liga wieder richtig spannend zu machen, nur wenige Minuten fehlten zum Heimsieg gegen Scheibling, so bleibt der Abstand zum Tabellenführer bei 5 Punkten. Selbiges gilt für Kirchberg, welches am Samstag St. Egyden empfängt. Der USV musste sich in den letzten beiden Runden mit zwei Unentschieden zufrieden geben, wobei man beide Male Führungen aus der Hand gab. Zuhause gegen St. Egyden ist man sicher Favorit und will auf die Siegerstraße zurück. Dagegen hat dabei mit Harald Aulabauer ein ehemaliger Kirchberger Meistertrainer etwas. Wirklich rund läuft es aber bei seiner aktuellen Truppe nicht, zuletzt 1:4 in Schottwien. Gerade defensiv präsentieren sich die Steinfelder extrem anfällig. In der 3.Partie am Samstag duellieren sich Willendorf und Hochneukirchen. Beide Mannschaften sind mit den Rängen 10. und 8. aktuell in der unteren Tabellenhälfte platziert. Die Gründe sind verschieden – Willendorfs Leistungen zumeist in Ordnung, die allermeisten ihrer Spiele sind Schnittpartien, bei 8 Punkten aus 9 Spielen sieht man aber, dass eine Vielzahl davon gegen den SVW ausging. In Hochneukirchen zuckt man derzeit bei jedem Foul gegen einen eigenen Spieler zusammen. Denn die Ausfallliste sucht seinesgleichen, trotzdem ist die Truppe von Erich Röcher bestrebt im Herbst noch den ein oder anderen Punkt einzuhamstern.

Am Sonntag ist Grünbach zuhause gegen den ASK Ternitz doch als Außenseiter zu werten. Grünbach spielt über den Großteil der Saison einen ordentlichen Ball, in den meisten Partien fehlt im letzten Drittel dann aber die Durchschlagskraft. Ein Spiegelbild der Herbstsaison war das Spiel in Schlöglmühl, denn fußballerisch war man da ebenbürtig, aber der Kampfkraft der Heimelf nicht immer gewachsen. Wenn dann noch Fehler wie vor dem 0:1 dazukommen, wird es schwierig. Ternitz spielt weiter eine bemerkenswerte Herbstsaison, gegen Howodo gab es den 4.Saisonsieg. Auch wenn es viele tun, Ternitz nur auf die Offensivachse Degirmenci/ Atabinen zu reduzieren ist nicht korrekt. Um Kapitän Marcel Pichler und Oliver Schandel verfügt der ASK über eine lauf- und kampfstarke Truppe. Den ersten Trainerwechsel der Saison gab es in Hochwolkersdorf, wo Werner Heiling auf Michael Leuchtmann folgt. Beim Debüt hat man mit dem FC Schottwien eine harte Nuss zu knacken. Wohl nicht mehr dabei sein werden die beiden kroatischen Legionäre, von denen man sich laut Medienberichten trennte. Howodo überzeugt immer wieder durch ihre spielerische Linie, der Auftritt in Ternitz war aber leider sehr schwach und so kam es, dass man die Partie nicht nur verlor sondern auch einen Trainerwechsel vollzog. Dem FC Schottwien werden solche Themen in seiner aktuellen Phase ziemlich egal sein, denn die Truppe von Trainer Mario Born spielt einen guten bis sehr guten Herbst, Belohnung dafür sind 13 Punkte und Rang 6. Einzige Euphoriebremse ist wohl die Verletzung von Lukas Novotny, welcher der Truppe im Herbst nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Ziemlich unter Druck steht nach einem bisher eher erfolglosen Herbst auch Natschbach, dass am Sonntag Schlöglmühl zu Gast hat. Nach einem beeindruckenden Frühjahr hatte man in Natschbach natürlich andere Ziele als mit 8 Punkten nach 9 Spielen auf Rang 11 zu stehen. Die Niederlage in Puchberg fällt aber trotz der Ausfälle der Schlüsselspieler in die Kategorie „vermeidbar“, denn 50 Minuten lang war man die bessere Mannschaft und lag auch zweimal in Führung. Punkte gab es am Ende trotzdem keine, was mit einem Ausschluss, individuellen Fehlern und auch einer durchwachsenen Schiedsrichterleistung zu tun hat. Am Sonntag muss der USV fast schon siegen, wenn der Anschluss ans Mittelfeld nicht verloren gehen soll. Schlöglmühl fuhr am Samstag den zweiten Saisonsieg ein, besiegte Grünbach mit 2:0. Offensiv hängt aktuell noch sehr viel an Stürmer Lukas Garaj, der aber Partie für Partie seine Gefährlichkeit unter Beweis stellt. Fast schon wöchentlich muss der ASK aber seine Partien in Unterzahl oder zumindest nicht vollzählig beenden, die Undiszipliniertheiten sind einfach zu viele. Am Sonntag deshalb fehlen wird mit Bernd Schieraus ein rot-gesperrter, wichtiger Mann für den ASK.

Die Partien können natürlich wieder hier getippt werden!

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