Historischer erster Sieg über Pottschach!

Beinahe 45 Jahre musste der USV Natschbach-Loipersbach alt werden, ehe gestern endlich der erste Derbysieg über den SVSF Pottschach gelang. Der USV siegte knapp aber verdient mit 2:1 (0:0)!

Die Partie im Sandoval begann beinahe mit einem Schock, aber Senft konnte einen kapitalen Fehlpass im Spielaufbau nicht nutzen. Der USV danach in der ersten halben Stunde aber die bessere Mannschaft. Skotnica knallte den Ball aus 5 Metern drüber, Prokes scheiterte per Kopf an Lechner und auch einen Freistoss von Tomas Prokes klärte der Pottschacher Schlussmann. Defensiv wirkte man aber auch nicht immer sattelfest, einmal kam Posch nach einem Corner zum Abschluss, traf den Ball aber nicht richtig. Das 0:0 zur Pause in Ordnung.

In der Anfangsphase der zweiten Hälfte stand das Spiel auf der Kippe. In den Zuschauerrängen war man sich einig – die Mannschaft, die das erste Tor schießt, wird die Partie gewinnen – und dies war an diesem Nachmittag der USV. Freistoßflanke des herausragenden Martin Tuma und Zdenek Skotnica scherzelt den Ball ins lange Eck – 1:0. Zwei Minuten später explodierte das Sandoval. Skotnica ließ Fahrner stehen, Pass in den Rückraum, Polleres quer auf Rasner, der aus vollem Lauf in den Knick – 2:0, ein Traumtor von Rasi. Es bahnte sich Historisches an, das spürten aber scheinbar auch die Jungs, denn sie wurden passiver, wollten den Sieg nachhause bringen und plötzlich wars nach 75 Minuten wieder spannend. Zweimal wurde die Klärung verabsäumt, dann machte Senft vor Goalie Morgenbesser keine Fehler – nur mehr 2:1. Pottschach fehlte auch in der Schlussphase die Kreativität, dennoch segelte ein Ball nach dem anderen in den USV-Strafraum. Als Markus Morgenbesser einen Schuss von Fischer sicher festhielt war es aber geschafft – der 4.Sieg in Folge in trockenen Tüchern!

Strahlende und jubelnde Gesichter beim USV, man merkte allen an, dass dieser Derbysieg schon lange auf der To Do-Liste stand und gestern endlich gestrichen werden konnte. Das Spiel gegen Pottschach war über 90 Minuten auf des Messers Schneide, Kleinigkeiten entschieden. Der USV nicht in der Topverfassung der letzten 2 Wochen aber kämpferisch top. Sucht man gestern den Unterschied, dann ist dieser wohl in Persona Martin Tuma zu finden. Einen Dirigenten und Strategen wie ihn Martin gestern herausragend für den USV gab, hatte der SVSF nicht in seinen Reihen. Im Allgemeinen gilt der Truppe aber jetzt einmal ein Pauschallob – 4 Siege in Folge, in der Rückrunde auf Platz 2. Bis zum Ostermontag ist feiern erlaubt, dann gilt der Fokus Hochneukirchen!

Wir spielten mit:

Morgenbesser; Petz, Stellwag, Ebner, Peinsipp; Ungerböck, Tuma; Rasner (83. Temmel), Polleres, Prokes; Skotnica

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